Samstag, 29. Januar 2011

Es ist still hier...

Leise weht der Wind durch die Tiefen der Blogeinträge. Still ist es geworden. Das bedeutet aber nicht, dass das zum Dauerzustand wird!

© kaakati / flickr
Es hat sich nämlich die Klausurenphase eingeschlichen und die Uni verlangt meine Aufmerksamkeit. Deswegen herrscht ein wenig Kaffeepause im Blog. Ende Februar ist dann endlich wieder Zeit für neue und (hoffentlich) interessante Einträge :-)
Im Folgenden habe ich noch ein Video, das unter meinen Kommilitonen momentan ziemlich gern angehört wird...

Mittwoch, 5. Januar 2011

Diskriminierung spielerisch erleben: Discrimination Pong

Wer hat nicht schonmal eine Runde Pong gespielt? Zu Anfangszeiten der Videospielgeschichte bedurfte es lediglich zwei Balken für die Schläger und einem sich bewegenden Quadrat für den Ball, um Spielspaß zu garantieren.

Die Pong- Variante, die ich aber heute vorstelle, kommt mit einer Botschaft daher. Das wird jeder feststellen, der sich an dieses Spiel wagt: Discrimination Pong lässt nämlich Diskriminierung am eigenen Leib erfahren. Mit einem nicht ganz so weißen Schläger darf der Spieler ans Werk gehen und muss gegen einen übermächtigen weißen Schläger bestehen.



Über die offizielle Homepage kann für alle Interessierte das Spiel für Windows oder Mac kostenlos heruntergeladen werden. Für mich ist das Spiel aber weniger ein Spiel, vielmehr ist es für mich ausgedrückte Kunst ;-)

Mittwoch, 8. Dezember 2010

Die Logik und der Weihnachtsmann

Bald ist Heiligabend und dann kommt wieder die Zeit, in der Eltern ins Bedrängnis kommen, ihren Kindern erklären zu müssen, wie denn die Geschenke unter den Weihnachtsbaum gekommen sind. Schließlich ist es viel zu unspektakulär, zu erzählen, dass die Kuscheltiere, Eisenbahnen und Puppenkinder lieblos in irgenwelchen Fabriken hergestellt und von den Eltern gekauft und eingepackt worden sind.
Grethe / pixelio.de
Deswegen springt der Weihnachtsmann ein: Er liest alle Briefe der Kinder durch, lässt die Spielsachen von seinen Wichteln herstellen und liefert diese dann pünktlich an Weihnachten in jedes Haus! 

Irgendwelche Menschen nahmen die Geschichte mit dem Weihnachtsmann wohl ein wenig zu ernst und wollten empirisch erforschen, warum es den Mann mit dem weißen Bart und der roten Zipfelmütze nicht geben kann.

Dienstag, 30. November 2010

Wie viel Farben hat die Welt?

So einfach die Frage klingt, sie ist schwer zu beantworten..!
Während manche Fische nur Blautöne sehen, können Menschen 20 000 Farbtöne voneinander unterscheiden. Vögel dagegen sehen durch die zusätzliche Wahrnehmung von UV- Licht die Welt viel bunter als wir Menschen.

Jörg Siebauer / pixelio.de

Aber im Grunde gibt es nicht mal Farben. Erstaunlich, aber an sich ist die Welt "nur" schwarzweiß. Farbe ist bloß eine Erfindung unseres Gehirns, das Lichtstrahlen auffängt und in Signale umwandelt. Und je nachdem, wie viel und welche Zäpfchen man im Auge besitzt, sieht jede Tierart die Welt ein wenig anders.

Warum sehen wir dann überhaupt Farben? Nachts sehen wir noch wie zu unseren Anfangszeiten, tagsüber aber erstreckt sich die Welt in ihrer ganzen Farbenpracht. Hätte es nicht für die Evolution ausgereicht, uns mit simplen Schwarz-Weiß-Sehen auszustatten? 

Wie das kam, lässt sich nur vermuten, aber es ist wahrscheinlich, dass die Antwort bei unseren entfernten Vorfahren zu finden ist. Unseren Affenvorfahren ermöglichte das Farbensehen, rote Früchte vor dem grünen Hintergrund zu erkennen. Früchte haben einen höheren Nährwert als Blätter, deswegen wurde es für das eigene Überleben von Vorteil, mithilfe von Farben Flächen zu unterscheiden.

Dienstag, 16. November 2010

Auf ein Wort

Heute möchte ich mal die Podcastreihe "Auf ein Wort" vorstellen, die jeden Abend im Radio in Bayern 3 und Bayern 1 ausgesendet wird. Für mich sind die Podcasts immer ein netter Denkanstoß, auch wenn sie ein wenig religiös angehaucht sind. Vielleicht gefällt euch ja auch der eine oder andere dreiminütige Beitrag! :)



Freunde - Manchmal verhält es sich mit der Seele wie mit einem Abfalleimer...




Wölfe dürfen hier nicht rein! - Angst beim Schlafengehen




Wunder - Was sind Wunder?




Namen - Nur Schall und Rauch?




Volkstrauertag - Was macht eine Frau, die trotz aller Bemühungen ihren Sohn im Krieg verloren hat?

Bildquellen: 
Mülleimer: sven e7o / pixelio.de; Kind mit Teddy: C. Falk / pixelio.de; Rind in der Morgensonne: Liza Litsch / pixelio.de; Menschenmenge: TheBigTouffe / flickr.com; Grabkreuz: Maria Lanznaster / pixelio.de

Sonntag, 14. November 2010

Wann helfen Menschen?


Manchmal geschehen auf der Welt Dinge, die auf den ersten Blick ziemlich absurd klingen. Anfang der 60er Jahre berichtete die US-Amerikanische Polizei von einem Fall, der die Menschen zutiefst erschütterte. 

© Paul-Georg Meister / pixelio.de

In einer engen Gasse von New York wurde eine Frau mit dem Namen Kitty Genovese Opfer eines Mordfalls. Das Erschreckende: der Mord geschah nicht in einem abgelegenen Ort, sondern zwischen Wohnblöcken mit mehr als 40 Bewohnern. Der Überfall erfolgte auch nicht plötzlich, sondern dauerte etwa 45 Minuten. 38 Bewohner gaben später zu, dass sie zum Fenster gerannt seien, als sie die Hilfeschreie der Frau gehört hatten. Und doch unternahm kein Mensch den Versuch, ihr zu helfen, nicht mal ein einziger Anruf erreichte die Polizei. 

Donnerstag, 4. November 2010

Warum eine Reise zum Mars nicht so einfach ist...

schon lange sehnt sich der Mensch nach dem Mars...

Der Mars. Vierter Planet unseres Sonnensystems, halb so groß wie die Erde und Heimatplanet der Marsmännchen.

Moment - Marsmännchen!?
Okay, die gibt es nicht wirklich, aber sie waren einer der Anstöße, dass die Welt ihre Aufmerksamkeit auf den rostenden Planeten gelenkt hat. Mittlerweile kennen sich Wissenschaftler auf der Marsoberfläche besser aus als auf in den Tiefen der irdischen Meere. Nachdem der Mars nun jahrelang mit Sonden zugemüllt worden ist, ist geplant, dass noch in diesem Jahrhundert die ersten Astronauten auf dem Planeten landen.
Doch so einfach wie in Science-Fiction Filmen wird eine Mars- Expedition nicht sein. Will die Menschheit wirklich eine Reise zu unserem Nachbarplaneten wagen, müssen sie sich davor noch mit einigen Problemen rumschlagen: